Bangkok!
Am Flughafen habe ich einen lustigen Taxifahrer erwischt, der Austria mit Sydney und Australia mit Vienna verbindet, das Taxameter kunstvoll mit einem zusammengefalteten Prospekt abdeckt und ständig mit gespreizten Fingern an seiner Sonnenbrille rumgezupft hat. War wohl eine besondere Beziehung... Nicht ganz kalt gelassen hat mich der Fahrstil, wobei die anderen auch gerne aus zwei Fahrspuren drei machen, nur waren auch seine Arme zu kurz, um die Hoteladresse auf dem Zettel zu lesen und wir mussten die Hausnummer 143 im Chor mehrmals gemeinsam in verschiedenen Varianten wiederholen (am längsten blieb hängen: "one-four-trree").
Ich bin also hier und habe meine Reise nicht gleich mit der vollen Packung begonnen, sondern bin per U-Bahn (siehe Bild: hier kann nichts und niemand auf die Gleise fallen) in den Lumphini Park gefahren, die grüne Lunge der Stadt. Dort könnte man auf der Stelle ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn man sich NICHT joggend, turnend, Gewichte stemmend oder sonstwie sportlich betätigend aufhält. Könnte, weil ich nicht. Weil das wäre ja einfach viel zu schlecht für meinen nicht an das Klima gewöhnten Organismus ;) So habe ich Alt und Jung beaobachtet und ein Massenworkout miterlebt.
Die Buchstabenkombination p-f-u-h ist der Schlüssel zu meinem WLAN hier im Hotel und "pfuh" fasst auch wunderbar meine ersten Schritte hier im Land zusammen.
Die Kurzfassung für Ungeduldige, die sich trotzdem nicht mit "pfuh" abspeisen lassen wollen:
Ankunft nach turbulentem aber angstfreiem (!!!) Flug, Taxler mit Ultra-Kurzzeitgedächtnis, Rest des Tages im Lumphini Park und Abends im Suan-Lin Night Bazaar gemütlich verbracht.
So und nun etwas ausführlicher, mit Fotos:
Ich bin ja soo stolz auf mich! Trotz Gewackel und Gehüpfe im Flieger war meine einzige Sorge, dass die diversen Getränke, die nach und nach vor ihrer Zeit ihre Becher verlassen haben, nicht alle auf mir landen. Endlich ist diese Flugangst-Phase wieder vorbei!
Vom Weg aus dem Flugzeug bis zum Taxi hatte ich immer mehr Kleidung in der Hand und weniger am Körper. Es ist unglaublich schwül!
Danach bin ich ein bisschen durch den Suan-Lin Night Bazaar gezogen, wo ich meine erste 

Mahlzeit, das erste Chang Beer light und später noch den ersten Coconut-Shake genossen habe... und nichts gekauft - noch nicht... (Übrigens hat sich am Flughafen in Wien herausgestellt, dass meine Waage zuhause mein Reisetaschen-Rucksack-Rollding für ganze 5 Kilo schwerer befunden hat als die Flughafenwaage.... ich war seehr versucht, auch mal draufzuhüpfen ;) )
...first night in bangkok also! hört sich nach einem erlebnis aber nicht nach kulturshock an. wunderbar. hätte jetzt auch gerne so ein coconut shake...
AntwortenLöschenliebe grüße aus dem...wort mit dem "b"
Karin